Durchsetzungsstarke Führung: Überzeugen versus Manipulieren

Meine ganz persönliche Empfehlung.
Mein Tipp für Sie!

Führungsversuche mit ständiger Härte oder "trickreichen" Manipulationsversuchen rächen sich auf Dauer.

 

Mit diesen Tipps setzen Sie sich erfolgreich durch und haben Spaß am Teamgeist!

Der Anspruch an die Führungskommunikation

Egal in welcher beruflichen Position Sie sind oder welche Aufgabe sie täglich erfüllen, wenn Sie mit Menschen arbeiten und umgehen müssen, dann üben heutzutage zwei elementare Ansprüche Druck auf Sie aus:

  • Effizienz = Zeitdruck
  • Effektivität = Durchsetzung

Geradezu marktschreierisch werden immer mehr Methoden verbreitet, einkassiert und danach durch andere Methoden ersetzt, um diese zwei Kriterien, zum Beispiel als Führungskraft, bewältigen zu können. Natürlich brauchen wir im Kommunikationsalltag Struktur, sonst würden wir wahnsinnig werden, jedoch dürfen Kommunikationsstrategien nie die Vermeidung einer echten Kommunikation werden. Der Preis dafür kann materiell sehr hoch sein. Diese Erfahrung haben die meisten von uns bereits gemacht.

Erkennen Sie den Unterschied: fein aber existentiell

Die Vermeidung einer offenen Kommunikation durch Überstrukturierung ist nichts anderes als eine Manipulation, um kurzfristig ein Kommunikationsziel vermeintlich zu erreichen.

 

Beispiel Zielvereinbarung

 

Ein Beispiel dafür ist die übliche Zielvereinbarungen mit Mitarbeitern in Unternehmen. Es wird suggeriert, dass der Mitarbeiter mitreden könne. In der Praxis gibt die Führungskraft die Ziele vor. Wie sicher können Sie bei einer so täuschenden wie selbst täuschenden Kommunikation sein, dass Ihr Mitarbeiter genau reflektiert, wie er zu diesen Zielvorgaben steht? Die Erkenntnisse darüber sind wahrlich nicht neu, dass auf diktierte Anweisungen mit einer schlechten Eigenmotivation verbunden sind.

 

Das bedeutet im Fall von Problemen, dass die Führungskraft oft selbst kein (ehrliches) Feedback oder zumindest keine Lösungsvorschläge bekommt. Wenn Sie nicht mehr wollen, als eine ausgeführte Anweisung, dann werden Sie in der Regel auch nicht mehr bekommen, als eine ausgeführte Anweisung. Sind Sie damit wirklich dauerhaft konkurrenzfähig?

Warum ist Manipulieren Gewalt?

Wer Menschen manipuliert, versucht diese Menschen dazu zu bringen, durch eine Täuschung oder einen Druck etwas zu tun, was im Grunde gegen deren Überzeugung ist.  

Besonders, wenn persönliche Werte dieser Menschen angegriffen werden, dann entstehen in deren innerer Wahrnehmung unlösbare Widersprüche. Diese Widersprüche beezichnet man in der Literatur über Psychologie als "kognitive Dissonanz".

 

Diese Empfindung übt auf diese Menschen einen gewaltigen, manchmal unerträglichen  Druck aus. Es ist eine psychische Gewalt. Das bedeutet nicht, dass Sie keine Anweisungen mehr durchsatzen sollen, sondern, dass Sie das ehrlich und aufrichtig tun.

 

Beispiel Sandwichmethode und Kritik

  

Eine verbreitete Methode in der Führungstheorie ist die sogenannte Sandwichmethode. Ein Mitarbeiter soll durch einen positiven Einstieg und einen positiven Abschluss des Gespräches die Kritik oder Anweisung, die dazwischen liegt, leichter annehmen und umsetzen. Diese Methode zielt tatsächlich auf eine psychologische Manipulation: das Positive soll hängen bleiben. 

 

Tatsächlich gibt es diese Effekte. Der Einstieg soll den sogenannten "Primacy Effekt" auslösen. Das Gespräch soll positiv geprägt sein. Ähnliches gilt für den Abschluss des Gespräches. Die positive Stimmung soll nachwirken. Dieser Effekt ist tatsächlich als "Recency Effekt" bekannt.

 

Dumm nur, wenn diese Effekt funktionieren. Was ist den mit dem wichtigen Zwischenteil? - Erst recht wenn es um negative Inhalte geht? Die eigentliche Botschaft wird zumindest verwässert. Mit einiger Sicherheit wird diese Methode als das erkannt, was Sie ist: eine durchschaubare billige Manipulation

 

Die kurze Abfolge von geradezu widersprüchlichen Informationen lassen diese Effekte in das Gegenteil des Ziels umkehren. Sie werden als unecht oder sogar unehrlich wahrgenommen.

Der soziale Abstand und der Vertrauensverlust geschieht in Bruchteilen von Sekunden. 

Mit welcher Vorsicht ihr Mitarbeiter Ihnen das nächste Mal begegnet, können sie sich ausmalen. Informationsfördernd ist das kaum.

Haben Sie Angsthasen in der Abteilung?

Angsthasen sagen nichts!
Angsthasen in der Abteilung?

Angsthasen sagen nichts! Eine zu autoritäre Führungsweise blockiert Informationen und führt zu ungelösten Problemen. Ungelöste Probleme führen zu Fehler. Fehler führen zu fortkaufenden Verschwendungen. 

 

Als Führungskraft können nur Sie das ändern!

Wenn Sie offene und ehrliche Mitarbeiter anstatt Angsthasen in der Abteilung haben wollen, dann lesen Sie hier weiter:

 

Mehr Information >

 

 

 

Wie kann ich überzeugen?

Überzeugen können wir nur, wenn wir selbst überzeugt sind. Respekt erklärt man nicht, sondern zeigt ihn. Wenn Sie ehrlich und authentisch sind, dann können Sie zum Beispiel (1) Primacy oder (2) Recency Effekte leicht für eine wirklich gute Kommunikation nutzen - auch im Fall der Kritik.

 

Beachten Sie dabei folgende einfache Grundregeln: 

  • Trennen Sie Verhalten von Person
  • Sprechen Sie mit der "Ich - Botschaft"
  • Bearbeiten Sie das Problem spezifisch in der Sache mit Fragen

Ein Beispiel

 

Führungskraft Herr Mentor:

"Herr Meining, ich habe gesehen, dass Sie gegen meine Anweisung ein anderes Material genommen haben. Wir haben dadurch enorme Probleme. Der Kunde nimmt die Ware nicht ohne Preisnachlass ab. Ich bin ziemlich sauer über diese Schwierigkeiten. Was hat Sie dazu veranlasst?"

 

Mitarbeiter Herr Meining: "Ich hatte geglaubt, dieses Material wäre besser zu verarbeiten. Das war meine bisherige Erfahrung."

 

Führungskraft Herr Mentor: "(1) Ich halte es für wichtig, dass Sie Ihre Erfahrungen einbringen und sollen natürlich auch mitdenken. In diesem Fall war das jedoch nicht ausreichend, um eine solche Entscheidung zu treffen. Wir habe dadurch enorme Schwierigkeiten und Kosten. Wie bewerten Sie das?"

 

Mitarbeiter Herr Meining: "Ich war wohl etwas zu voreilig."

 

Führungskraft Herr Mentor: "Ich stimme Ihnen zu, das war wohl der wohlgemeinte Fehler. Wenn Sie eine solche Überlegung haben, dann lassen Sie es mich bitte vor der Anwendung wissen. (2) Es könnte tatsächlich ein wichtiger Hinweis sein. Die Entscheidung sollte aber bei mir bleiben, um sicher zu gehen. Dadurch haben Sie nicht mehr dieses alleinige Entscheidungsrisiko. Wie sehen Sie das?"

 

Mitarbeiter Herr Meining: "Ja so machen wir das. Ich bin erleichtert, dass Sie das so sehen!"

 

Die gemeinsame Bewältigung von großen Schwierigkeiten ist die allerbeste Messlatte für die Loyalität und das Engagement Ihres Teams. Probieren Sie es aus!

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Nicht nur Zahlen sind wichtig. Die Menschen in Unternehmen brauchen heutzutage eine anspruchsvolle Führung. Diese scheitert immer wieder an zu viel praxisferner Theorieanhäufung. Wissen Sie wirklich, was Ihr Mitarbeiter über Sie denkt und wie er reagiert, wenn Sie einmal nicht kontrollieren? Klicken Sie den Button unten und lesen Sie, wie Menschen nicht mit Positionsmacht, sondern mit funktionaler Autorität führen.

Wenn Sie wissen wollen, woher mein praktisches Wissen und meine Erfahrungen kommen und warum es vielen Menschen auch ohne Vorkenntnisse hilft, dann klicken Sie unten auf den Button.

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