Die Wahrheit über die Entgeltumwandlung!

„Ist eine Entgeltumwandlung mit sinnvoll oder nicht?“

 

Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt. Wenn Sie selbst völlig verwirrt vor dieser Frage stehen, dann sind Sie hier absolut richtig! Diese Frage ist hier das Kernthema. Die Entgeltumwandlung ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge, die im Grunde vom Arbeitnehmer selbst bezahlt wird. Ein Teil Ihres Anspruchs auf Entlohnung wird dem Arbeitgeber zurückgegeben und dafür Erhalten Sie eine Vorsorge. Ist diese Vorsorge jedoch wirklich gut? Lohnt es sich, dafür auf den eigenen Lohn zu verzichten?

 

Sie müssen als Arbeitnehmer völlig verunsichert sein. Einerseits werden für die Entgeltumwandlungen plausibel Zahlen vorgerechnet, die vermeintlich den „Dümmsten“ durch enorme Förderungen eine sichere "Superrendite" versprechen. Andererseits warnen Verbraucherschutzorganisationen vage vor der Entgeltumwandlung und Rentner platzen sogar vor Wut, weil sie gewaltig drauflegten und eine private Anlage besser gewesen wäre. Wie passt das alles noch zusammen?

 

Hier finden Sie Antworten! 

Autor: Dirk Feldhinkel

Stand: 26.09.2020

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Ich bin Dirk Feldhinkel. Als Unternehmensberater und ehemaliger Finanzberater kenne ich diese Branche gut und beherrsche die richtigen Methoden, um die kostspieligen Manipulationen der Finanzbranche auf den Tisch zu bringen. Billige Psycho-Tricks prallen an mir ab und irreführende Zahlenspiele decke ich wie ein Controller auf. Doch in den Anfängen meiner Erfahrung lies ich mich auch kurzzeitig blenden.

 

Bereits in den 2000er Jahren hatte ich Unternehmen zwecks Ausfinanzierungen von Pensionszusagen und damit verbunden auch zur Entgeltumwandlung beraten. Doch kurz darauf merkte ich, was  hier wirklich vorliegt. Sehr früh erkannte ich die Probleme der nachgelagerten Steuer- und Beitragssystematik.

 

In kürzester Zeit besetzten zudem die zwei größten deutschen Versicherungskonzerne große Teile des Marktes über die größte Gewerkschaft in Deutschland: die IG-Metall. War das Kartellamt blind?

 

Die Versicherungsbranche hatte bereits lange Zeit vor der Finanzkrise 2008 aufgrund der gut laufenden Aktienmärkte das Nachsehen. Deshalb brauchte die Versicherungswirtschaft Gesetze, die für den Umsatz veralteter unrentabler Versicherungsprodukte sorgten. Und schon war die Entgeltumwandlung erfunden. Ein Segen für eine Branche, die ansonsten an der heutigen Null-Zins-Politik zerbrechen müsste.

 

Politische Parteien sind sehr manipulierbar, wenn die eigene Wirtschaftskompetenz als Mangel empfunden wird. Die gewünschten Gesetze sind dann leicht herbeizuführen. Ein paar gut bezahlte Professoren dazu und schon wurde die Entgeltumwandlung im Jahr 2002 Gesetz. Der „neoliberale Wettbewerb“ in der Entgeltumwand basiert seither mehr auf Macht und Täuschungen als auf Leistungen. Außer ein paar Hinweisen durch Verbraucherorganisationen hat sich bis heute nicht sehr viel getan.

Dreifacher Sieg der Agenda-Politik!

Sie sind als Arbeitnehmer der zahlende Verlierer. Doch wer profitiert?

Figur eines breit grinsenden Finanzinvestors
Großinvestoren der Versicherungskonzerne können gut lachen!
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Die Agenda-Politik der 2000er Jahre verfolgte drei Ziele:

  • Arbeitgeber einseitig gewinnerhöhend von Steuern- und Sozialabgaben zu entlasten.
  • Bürger mit Sozialeinschnitten und Existenzängsten zu motivieren.
  • Banken, Versicherungen und Finanzkonzerne die Taschen mit ehemaligem Staatsvermögen zu füllen.

 

Die Entgeltumwandlung erfüllt bis heute „erfolgreich“ diese drei Ziele der Agenda-Politik.  Was die Entgeltumwandlung dagegen sicher nicht erzielt, ist eine effizientere Rente als die der gesetzlichen Umlage. Im Gegenteil, sie bewirkt ein Schaden am gesamten Rentensystem. Einem System, welches für Ihre soziale Sicherheit geschaffen wurde und in nahen europäischen Ländern nach wie vor sehr erfolgreich ist. Sie verlieren jedoch unaufhaltsam als gesetzlich versicherter Bürger in Deutschland. Ausgerechnet im wirtschaftsstarken Deutschland ist flächendeckend eine gesetzliche Armutsrente vorprogrammiert? Das ist sicher kein Zufall!

 

Durch Kampagnen für die betriebliche Altersvorsorge schlossen viele Arbeitnehmer Entgeltumwandlungen oder pauschalversteuerte Direktversicherungen ab. Doch der Traum vom „geförderten Reichtum“ für Arbeitnehmer platzte nach vielen Jahren bei der Auszahlung. Von den nachträglichen Steuererhebungen und Abgaben wurden viele kalt erwischt. Das ist jedoch nicht das einzige Problem. Die Leistungen wurden meist unbemerkt dramatisch gekürzt. Die Ergebnisse der Auszahlungen wurden zu bitteren Enttäuschungen.

 

Die Kampangen laufen indessen erfolgreich weiter. Der Ausverkauf der deutschen Sozialsysteme stoppt offensichtlich erst, wenn sie zerstört sind. Inzwischen gibt immer häufiger ein böses Erwachen, aber dann ist die Falle längst zugeschnappt. Es ist höchste Zeit, endlich einzugreifen! Doch was passiert, wenn alles so weiterläuft?

Verschenken Sie 30.000 Euro an reiche Aktienbesitzer – einfach so?

Kühlerfigur von einem Rolls Royce
Spendenbedürftig?
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Stellen Sie sich vor, Sie gehen zu Ihrer Bank und lassen sich von Ihrem Sparkonto mühsam ersparte 30.000 Euro auszahlen. Ein neues Auto kaufen? – Nein, das alte Auto rostet weiter!

Alter, zerbeulter und schmutziger 2CV
Oooohps! – Zufällig in eine Entgeltumwandlung investiert?
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Sie zahlen stattdessen dieses Geld auf das Konto eines riesigen Finanzkonzerns ein – einfach so!

Die Aktienbesitzer dieses Konzerns erfreuen sich einer gigantischen Eigenkapitalrendite in Höhe von fast 14 Prozent. Ihre Sparrendite war dagegen bislang nicht einmal halbes Prozent und trotzdem verschenken Sie das Geld. 

Geldstapel wird in der Bank über dem Tisch dem Banker zugeschoben
Schön brav das Geld abliefern!

Ist das eine dumme Geschichte? Ja, aber sie ist leider wahr, das errechnete ich überschlägig bei einer durchschnittlichen „geförderten Entgeltumwandlung“ trotz überdurchschnittlich angenommenem Lebensalter aus. Eine Entgeltumwandlung, wie sie bereits zig-tausend Mal abgeschlossen wurde. Ich berichte von einem Geschenk an Versicherungskonzerne und nicht von Kosten, die dabei zusätzlich von Ihrem Vermögen abgehen. 

 

Sie leben statistisch nicht lange genug, um das angesammelte Kapital abzuschöpfen. Das haben Untersuchungen laufender Policen ergeben. Doch das Kapital verschwindet nicht. Was glauben Sie, wo es landen wird?

Figur eines breit grinsenden Finanzinvestors
Yeahh! -14 Prozent Eigenkapitalrendite! – Für Sie? – Nö – für uns! Übrigens, wir haben soeben Ihre zugesagten Leistungen aus der Pensionskasse gekürzt!
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Echte Förderungen oder billige Lügen mit Psychotricks?

Durchgedrehter Mann mit Krawatte auf dem Kopf und Zettel auf die Augen geklebt
Soll ich unterschreiben oder nicht???

Die Werbung der Metallrente:

 

 

50 Euro Nettoaufwand
15 Euro vom Arbeitgeber
50 Euro staatliche Förderungen
=115 Euro Sparbeitrag für die Metallrente

Manipulierte Halbinformation oder saubere Berechnung?

Wussten Sie, dass in vielen Fällen davon nur etwa 50 Euro wieder bei Ihnen ankommen? Das bei Policen, die als das Beste was es gäbe, beworben werden. Wenn Sie zudem die verlorenen gesetzlichen Rentenansprüche abziehen, dann sind Sie wirtschaftlich deutlich im Minus. Selbst wenn sie das wissen, dann ist die „Förderungsrechnung“ in der Sache immer noch irreführend. Es ist noch lange nicht die Ganze Wahrheit. Im Grunde dreht sich ein verlustreiches Geldkarussell. Doch Geld verschwindet nicht einfach, es wechselt die Taschen.

 

Wenn Sie jetzt überlegen, dass die im Angebot errechnete Betriebsrente doch viel höher sei, dann sind Sie bereits auf die üblichen Tricks der Versicherungsbranche hereingefallen. Häufig lassen sich Beispielrechnungen durch grobe fachliche Fehler als Irreführungen aufdecken und repräsentieren nicht den richtigen Vergleich für diese Bewertung.

 

Wie kann jedoch etwas schlecht sein, was so gewaltig gefördert wird? Die Antwort darauf ist so klar wie bitter. Diese Beispielberechnungen der Entgeltumwandlung sind Halbinformationen, die weitere wichtige Informationen einfach unterdrücken. Der Begriff „Förderung“ lässt hierbei die meisten Menschen regelrecht erblinden und manipuliert das Verhalten so, dass kaum jemand widersteht.

 

Das sichtbare Ergebnis besteht darin, dass nach dieser irreführenden Beispielrechnung kaum einer mehr so genau wissen will, was er für sein Geld wirklich bekommt, obwohl viele Nachteile inzwischen bereits bekannt sind. Dadurch steigt rasant die Anzahl der Versicherungsverträge mit Menschen, die wie kleine Kinder ausgetrickst werden.

 

Diese Manipulation wird in der Psychologie als „Framing“ bezeichnet. Daraus entstehen hier in der Folge viele irrige Annahmen und ein unkritisches Verhalten. Der Verstand wird gezielt abgeschaltet. Sie sind hierbei jedoch in bester Gesellschaft. Sogar Fachpolitiker und Sozialwissenschaftler fallen darauf herein.

Brennender 100 Euro-Schein
Die vermeintlichen Förderungen verbrennen unbemerkt!

Bei genauer Betrachtung handelt es sich hierbei im Wesentlichen um systemische Bedingungen, die aus den genannten Gründen nicht ohne weiteres als Förderungen bezeichnet werden sollten. Im Gegenteil: Berechnungen mit den Maßstäben von Investoren aus der Finanzwirtschaft lassen diese üblichen „Förderungsberechnung“ der Entgeltumwandlung in Sekundenschnelle wie ein Streichholz niederbrennen. Es bleibt nicht mehr als klägliches Ergebnis übrig.

 

Dass diese sogenannten „Förderungsberechnungen“ indessen von der Fachwelt unkritisch durch gewunken werden, hat sicher mit den Abhängigkeiten von dieser Branche zu tun. Aber auch hier wirken diese Manipulationen und zeigen die leichte Möglichkeit der Vermarktung. Das sorgt sicher auch bei Fachleuten nicht unbedingt für eine kritische Distanz.

 

In dieser kleinen Förderrechnung der Werbung verbergen sich mindesten fünf wissenschaftlich bekannte psychologische Manipulationen. Mit enorm hoher Wahrscheinlichkeit beeinflussen sie die Menschen für bestimmte Verhaltensmuster. Diese Manipulationsmethoden sind erforscht und deutlich nachgewiesen. Die Marketingexperten der Versicherungskonzerne arbeiten sichtbar damit. Noch vor vielen Jahren war ich selbst als Berater kurz darauf hereingefallen. Wer kann es Ihnen verübeln, wenn Ihnen das gleiche passiert?

Sind bAV-Experten eine Lösung?

Verzückter nerdiger Berater im grauen Anzug und mit altmodischer Fliege
Beraterglück: „Entgeltumwandlung ist suuuper! – Keiner versteht´s, aber alle unterschreiben!“

Die wirtschaftlichen Tatsachen sind ebenfalls gut versteckt. Hierbei schreckt man in der Darstellung nicht vor Halb- und Unwahrheiten zurück. Nicht selten widersprechen Werbeaussagen der Versicherungskonzerne den Aussagen von Verbraucherschutzorganisationen. So gefährlich wie die sogenannten „Förderungsrechnungen“ sind jedoch auch die Beispielrechnungen und Grafiken für Rentenergebnisse. Hierbei konnte ich einige unzulässige Manipulationen dokumentieren. Besonders kritisch ist hierbei der Marktauftritt der Metallrente.

 

Wie kann das Dilemma gelöst werden, wenn einfache Plus und Minus-Rechnungen zu widersprüchlichen Ergebnissen kommen, je nach dem von wem sie stammen.

Dafür gibt es nur eine einzige Lösung: völlige Unabhängigkeit in der Expertise.

 

Es gibt jedoch nur wenige Menschen, die es schaffen, ein gutes Geschäft aufgrund moralischer Ansichten abzulegen. Hinzu kommt, dass Inhalte von Finanzkonzernen so geschult werden, dass Berater auf die Vorteile der Finanzkonzerne ausgerichtet sind. Dadurch wird Wissen bereits hier funktionsorientiert gefiltert. Ein bAV-Betriebswirt garantiert deshalb keinesfalls, dass Sie ordentlich in Ihrem Interesse informiert und aufgeklärt werden. Sie sollen die titelreiche Visitenkarte lesen und danach vertrauensselig das Gehirn abschalten.

 

Ein passendes Beispiel dafür ist die dreiste öffentliche Äußerung eines bAV-Betriebswirtes, die Entgeltumwandlung würde Ihren Bruttoverdienst zugunsten des Kurzarbeitergeldes erhöhen. Eine dreiste Lüge mit dem Logo eines großen Industrieversicherers im Hintergrund. Das Vertrauen in Versicherungskonzerne schwindet zu Recht. 

Die Aufklärung mit garantiert anerkannten  Methoden!

Überforderter durchgedrehter Mann mit Krawatte auf dem Kopf schaut erleichtert
Endlich!!!

bAV-Betriebswirte sind nicht die einzigen, die über Methoden der Betriebswirtschaft verfügen. Seit sehr vielen Jahren setze ich zum Beispiel erfolgreich dynamische Rechnungsmethoden ein, um harte Fakten außerhalb der üblichen Plus-Minus-Logik zu ermitteln. Aber auch durch andere anerkannte Methoden aus der praktizierten Betriebswirtschaft ergeben sich in der Analyse der  Entgeltumwandlung erbarmungswürdige Ergebnisse. Das sollten besonders junge Menschen wie Berufseinsteiger zur Kenntnis nehmen, bevor sie später als selbstbezahlte Betriebsrentner mehr Wut als Geld verwalten. Laufende Verträge können zumindest gestoppt werden.

 

Die aktuelle Politik verbleibt hingegen bei der betrieblichen Altersvorsorge durchgehend in den ideologischen Blasen der Ahnungslosigkeit. Bei anwachsenden Problemen wird nicht wirklich nachgedacht, sondern unter konkreter Anleitung der Lobby eine wilde Bastelei an den Gesetzen zugunsten der Versicherungswirtschaft vorgenommen. Man plappert das, was vermeintlich ankommt und sagt nicht das, worauf es wirklich ankommt. Seit den 2000er Jahren hat sich hier nichts geändert.

Was können Sie sofort tun, um verlustreiche Manipulationen aufzudecken?

Frau fasst sich mit riesiger Hand an den Kopf
Nicht zu fassen!

Wenn Sie mehr Hintergründe und belegbare Tatsachen erfahren wollen, dann lesen Sie bitte in diese Seite: Die verschwiegenen Nachteile der bAV!

Für genauere tiefere Hintergründe lesen Sie diese Seite: Die fünf Mythen der bAV!

Wenn Sie sich erkannte Manipulationen nicht mehr gefallen lassen wollen, dann lesen Sie in diese Seite: MachenSie mit - gegen schlechte Entgeltumwandlung!

 

Wenn Sie persönlich darüber mehr wissen wollen oder etwas unklar erscheint, dann nehmen Sie einfach Kontakt auf. Sie werden überrascht sein, welchem Zweck die Entgeltumwandlung wirklich dient!

  

Ich werde persönlich antworten – garantiert!

 

Ihr Dirk Feldhinkel