Ziele

Mit welchen Zielen kann Finanzlobbyismus wirksam bekämpft werden?

Wenn es um Finanzlobbyismus geht, erscheint auf den ersten Blick es kaum möglich zu sein, gegen diese finanzielle Übermacht wirksam vorzugehen. Zudem ist alles für normale Bürger zu abstrakt oder zu kompliziert. Die Themen der Finanzpolitik scheinen weit weg zu sein. Selbst Politiker setzen  Finanzkonzernen kaum etwas Wirksames entgegen. Mit welchen Mitteln kann das geändert werden?

 

Um die richtigen Ziele gegen einen schädlichen Finanzlobbyismus definieren können, müssen wir die grundlegenden Ursachen für diese Entwicklung betrachten. Wo stehen die Bürger bei solchen Finanzthemen und wie können sie sich wirksam gegen diese Einflüsse wehren? Reichen die Einzelbetrachtungen und Kritiken der Verbraucherschützer oder ist ein grundlegend kritischer Blick auf das System besser? 

Reicht Tranzparenz?

Es gibt immer wieder die Versuche durch mehr Transparenz einen besseren Verbraucherschutz herzustellen. Für Verbraucher sind diese Verbraucherinformationen oft ein wirres Labyrinth.

Für Finanz- und Versicherungskonzerne sind Verbraucherinformationen oft ein weit offenes Tor für Manipulationen. Die Angabe sogenannter effektiver Kosten ist ein Beispiel dafür. Diese Angaben richten in der aktuellen Anwendungspraxis im Grunde für Verbraucher nur Schaden an. Eine im Grunde sinnvolle Methodik wird krass irreführend missbraucht.

  

Es ist ein Katz- und Mausspiel, welches über die Finanz- und Rentenpolitik ausgetragen wird. Kaum ein normaler Bürger versteht die Verbrauchergesetze für Lebens- und Rentenversicherungen. Die gesetzlichen Verbraucherinformationen sind ausufernd und für viele einfach nichtssagend. Sogar Verbraucherschützer müssen immer wieder eigene Empfehlungen einkassieren, weil neue Erkenntnisse ein anderes Bild ergeben. Besonders dann, wenn sich die Lebens- und Rentenversicherungskunden über das Ergebnis ihrer Verträge beklagen. 

Bürger sind ein Produktionsfaktor für Finanzgewinne!

Ein systemischer Blick aus der sogenannten Meta-Ebene kann weiterhelfen. Welche Zusammnhänge sind relevant? Welche Rolle spielen Bürger für Politiker*innen, Finanzkonzerne und Versicherungsgesellschaften?

 

Der Bürger ist im Endeffekt ein umstrittener Produktionsfaktor - das heißt, eine schlichte Ressource. (Anmerkung der Redaktion: "Schrecklich!") Er ist für die Politik der Produktionsfaktor „Wählerstimme“ und für Finanzkonzerne und Versicherungsgsellschaften ist er der Produktionsfaktor „Vermögensabschöpfung“. Der Lobbyismus bringt beide Interessen zusammen.

 

Wo kommen dabei die Bürger vor?

 

Das ist einfach:

Das Ergebnis dieser beiden Interessen muss so gut verkauft werden, dass Politik sowie  Finanz- und Versicherungskonzerne optimal abräumen können.

Drei Ziele gegen Manipulationen der Finanzlobby

Viele politisch organisierte Konzepte der privaten Vorsorge scheinen durch die sogenannten Förder-Anreize lukrativ. Durch den Wissensvorsprung der Versicherungs- und Finanzkonzerne gehr jedoch der Schuss oft sprichtwörtlich nach hinten los. Hier kann man deutlich mehr tun als Vergleichstabellen über Produkte, die kaum ein massives systemisches Problem näher erklären. Mit diesen drei Zielen könnte es besser klappen!

  1. Täuschende und nachteilige Finanzkonzepte als Finanz-Fakes aufdecken!
  2. Den einfachen und wirksamen Umgang damit erklären!
  3. Bessere Lösungen dagegenstellen!

 

Du kannst sehr leicht selbst etwas tun!

 

Hast du schlechte Erfahrungen mit Finanzprodukten wie Rentenversicherungen, Direktversicherungen oder Entgeltumwandlungen gemacht? Berichte mir den Fall! Viele Helfer haben damit zu interessanten Erkenntnissen geführt, über die ich bereits heute aufklären kann. Du bekommst natürlich diese Information zuerst! Nutze das Potential!