Dirk Feldhinkel

Der kritische Blick auf den Finanzlobbyismus

"Ich bin Dirk Feldhinkel und lasse Finanzabzocker professionell auflaufen!

Ich staune imme wieder, wie lange sich marktuntaugliche Vorsorgeprodukte durch irreführende Werbung oder misslungene Verbraucherinformationen am Markt halten. Noch mehr staune ich, wie schnell die regierende Politik auf Wunsch einer Finanz- und Versicherungslobby als eine vermeintliche Lösung Staatsgeld hinwirft. Ein zukünftiges Rentenproblem ist ein Geldmangelproblem. Der Geldmangel soll also mit Geld hinwerfen gelöst werden? Eine genaue Prüfung zeigt schnell, dass dieses Geld für die Gewinne der Finanz- und Versicherungskonzerne verschwendet wird. Ein Geldmangel soll also politisch mit Geldverschwendung gelöst werden. - Nun, wenn dass die junge Generation wüsste!!!

Fördergeld für Finanz- und Versicherungskonzerne!

Kosten zerschmettern dir Rendite!

Es tritt ein, was viele Experten vorausgesehen haben. Die sozialen Bereiche sind ausgehöhlt, damit genug Geld für die Vorsogreprodukte der Finanzwirtschaft abgeholt werden kann. Die Finanzlobby hat ganze Arbeit geleistet! Doch inzwischen beginnt man obendrauf sich damit anzufinden, dass der Preis für diese Geldvernichtungen zu zahlen sind. Sind wir jetzt wirklich nur noch froh, wenn es nicht zuviele Verluste gibt, während große Finanzkonzerne zweistellige Eigenkapitalrenditen einkassieren? Es wird absehbar rentenpolitisch zum systemischen Problem werden. Langsam wird es öffentlich immer bewusster, dass diese Entwicklung mit dem durch Lobbyisten durchgesetzten Gewinnkonzept für Finanzkonzerne und Versicherungsgesellschaften zu tun hat. Der Finanzlobbyismus wird in zunehmenden Maß öffentlich beklagt. Die Beschwerden über die fatalen Ergebnisse der lobbyistischen Einflüsse häufen sich. Die öffentliche Kritik an der Riesterrente ist ein Beispiel dafür.

Die Aufmerksamkeit wächst!

 

Was kann dagegen erfolgreich getan werden?

Die Finanzlobby blendet erfolgreich!

Verwirrter Mann mit Kravatte um den Kopf und Papierzettel mit aufgemalten Augen auf seinen Augen.
Finanzpolitiker blicken voll durch - oder doch nicht?

Die heutigen Rendite-Probleme geförderter privater Vorsorgeprodukte waren bereits bei ihrer Erschaffung als potentielles Risiko angelegt. Viele verantwortungsvolle Politiker warnten in dieser Zeit davor, in großen Teilen die gesetzliche Rente so ersetzen zu wollen. Sie wurden nicht gehört.

 

Schwerwiegende Erfahrungen aus der Vergangenheit zählten einfach nicht mehr. Die schlimmen Nachkriegserfahrungen sind längst vergessen und durch Arroganz ersetzt worden. Wer eine andere Meinung hatte, wurde abgekanzelt. Es war im Grunde ein offenes Geheimnis, dass Lobbyisten an den Reformen für die gesetzliche Altersvorsorge beteiligt waren. Die einschlägige Ausrichtung zugunsten der Finanzkonzerne und Versicherungsgesellschaften war den meisten egal. Die Gier auf prosperierende Finanzmärkte war Trumpf. Es war somit politisch legitimiert.

 

Nur wenige störten sich daran und wenige kamen auf die Idee, die Ideen der Finanzlobbyisten genauer zu hinterfragen. Es schien alles so plausibel und einfach zu sein. Besonders, als Professoren die Empfehlungen gaben, zeigten sich Bürger und Politik beeindruckt. Geld zahlen, viel vom Staat dazubekommen und eine erfahrungsgemäß „fette Rendite“ kassieren, so war die Verheißung. Alles andere soziale vom Staat sei wohl überflüssig. Zuvor schwammen die Rentner vergangener Jahre aus gesetzlichen und privaten Quellen sprichwörtlich im Geld. Ein möglicher Misserfolg dieser Ideologie kam in der Überlegung einfach nicht vor.

Schlechte Renten durch Förderungen

Verzweifelt und entsetzt blickender Mann in Arbeiterlatzhose
Jahrelang geschuftet und das soll jetzt meine Rente sein?
Altes verfallenes Haus mit Schild Pensionskasse als Symbol für den Verfall des Systems
Ergebnis der Nullzinspolitik!

Erst jetzt beginnt ein hartes Erwachen durch die ersten Erfahrungen nach vielen Jahren der überzogenen Hoffnungen auf eine fette Rendite aus Versicherungsprodukten und Vorsorgeeinrichtungen. Wirklich „fett“ sind die Enttäuschungen.

 

Inzwischen sind laut BAFIN zum Beispiel gut ein Viertel der Pensionskassen in finanzieller Bedrängnis. Es kann nur noch schlimmer werden! Eine betriebliche Vorsorge- und Rentenkrise mit langfristiger Vorhersage? Man könnte auch sagen ein "Klimawandel" in der Betriebsrente! Das wird noch teuer und unangenehm - besonders für junge Menschen!

 

Die heutigen Erkenntnisse schlagen ein wie Bomben. Wurden dafür die gesetzlichen Renten gekürzt? Ein Verlust der gesetzlichen Rente, um Verluste in betriebliche und privaten Renten zu erzielen? Warum reagiert die bislang regierende Politik nicht sachgerecht darauf?

 

Ganz einfach:

Die Politik vertritt die falschen Interessen! 

Bürger reagieren trotzig!

Eine junge Frau blickt wei ein kleines Mädchen trotzig wütend von unten herauf, weil ihr Eis heruntergefallen ist.
Ist das der Blick der Politiker*innen auf uns Bürger?

Die Bürger reagieren darauf. Jedoch nicht, um diese Ideologie zu hinterfragen, sondern um mit trotzig zornigem Protest Schuldige zu suchen - in der Politik. Wie zum Beispiel Rentner*innen mit der Erfahrung der  doppelten beitragspflichten bei Direktversicherungen für gesetzliche Krankenkassen und Pflegeversicherungen. Hierzu geben sich Politiker*innen aller Parteien so echauffiert, als hätten die Parteien nichts mit diesem Problem zu tun. Sie zeigen "Verständnis" für verbale Entgleisungen und trotzigen Forderungen. Man postuliert, das Geschehen sei eine Art „Unfall“ und man hätte in der Vergangenheit nur etwas übersehen. Doch ein "Versehen" war das Ganze sicher nicht! Dahinter steht ein systemisches Konzept und der Doppelbeitrag war ein Bestandteil.

 

Jetzt ist wieder die übliche gezielte Manipulation zum Einsatz. Wie vor vielen Jahren greift man wiederum in die Kasse der gesetzllichen Krankenversicherung, um neue Freibeträge zu finanzieren. Wie das endet, hinterfragt kaum jemand, so wie damals. Hauptsache man hat kurzfristig einen Vorteil. Die Geschichte wiederholt sich. Die Bürger werden durch kleine oberflächliche Belohungen infantiliesiert.

Die Finanzkonzerne und Versicherungsgesellschaften ziehen indessen weiter völlig unbelastet riesige Rekordgewinne aus dieser für die Bürger verlustreichen Ideologie. 

Anreize oder fremdgesteuerte Gier?

Symbolisch für die Gier auf Geldzuschüsse: vom Staat Eine junge Frau blickt sehr gierig auf ein kleines Törtchen.
Geldzuschüsse vom Staat wirken wie Zuckertörtchen! - Das Denken ist vorbei!

Selbst die letzte Finanzkrise aus dem Jahr 2008, die heute noch Ursache anhaltender Probleme ist, wird als eine Art „Unfall“ des Finanzmarktes angesehen. Der Staat schüttet weiter Geld hinzu und die Bürger gehen wieder zur Tagesordnung über. Viele folgen immer noch arglos den politischen Empfehlungen – oder sollte man treffender sagen – den politisch ausgelegten Ködern? Warum funktioniert es jedoch, trotz aller Erkenntnisse immer noch wie geschmiert? 

 

Es ist ein etabliertes System der Gier!

 

Die Gier ist ein sehr schlechter Meister, wenn man von ihr kontrolliert wird. Sie ist jedoch ein hervorragender Diener, um andere damit zu kontrollieren. Die Frage ist: Wer kontrolliert wen für welche Interessen?

 

Beide Seiten, die Finanzbranche und die Bürger, funktionieren jeweils nach dem Prinzip der Gier auf finanzielle Vorteile. Das nennt man Marktwirtschaft. Doch gibt es einen großen Unterschied. Die Finanzbranche ist für ihre Gier auf finanzielle Vorteile mit analytischen und methodischen Wissensvorsprüngen ausgestattet. Sie schaut auf das Finanzsystem und gestaltet es gezielt durch ihren Finanzlobbyismus.

 

Die Politik zeigt sich hier eher wenig kompetent und bedient leichtfertig diese Interessen!

 

Und wir Bürger? Wir bekommen gezielt Informationen, um durch unsere Gier auf finanzielle Vorteile so zu reagieren, wie es die Finanzbranche will. Wir sind Teil des Systems und reagieren auf Steuerimpulse, die durch die Gier auf Zuschüsse, Steuer- und Abgabenersparnisse ausgelöst werden. Diese Lockmittel werden als sogenannte "Anreize" verkauft. Man könnte auch sagen: ein Marketing auf Staatskosten.

 

Finanziert haben wir Bürger das selbst - aus den Fonds der sozialen Kassen, wie der gesetzlichen Rentenversicherung, der gesetzlichen Krankenkassen und nebenbei auch andere Einrichtungen. Das Geld wird nur umgeschichtet. Doch wer verdient an dieser Umschichtung? – Richtig, diejenigen, die das System gestaltet haben – durch den Finanzlobbyismus. Dieses Geld ist erst einmal für die Bürger weg! Die Zinserträge zum Ausgleich solcher Verluste sind durch die Niedrigzinspolitik auch erst einmal weg! 

 

Es gibt zwar fast unbegrenzt Informationen über Vor- und Nachteile geförderter Produkte, doch solche Informationen sind noch lange kein intelligentes Wissen darüber, wie die dafür etablierten Prinzipien des Finanzsystems wirklich funktionieren.

 

Begleiten Sie mich auf dieser Webseite mit der Sicht auf ein Finanzsystem, welches von einer Finanzlobby erfolgreich etabliert wurde. Es ist ein Lehrstück darüber, wie verführerisch einfach die Gier funktionieren kann.

Wer ist Dirk Feldhinkel?

Vor vielen Jahren sammelte ich Erfahrungen in der Finanz- und Immobilienbranche. Dabei dachte ich am Anfang oft nicht besser über die Produkte und Dienstleistungen nach als meine Kunden.

 

Das rächte sich bei riskanten Anlagen bitter! Die Ausbildungen der Vertriebsunternehmen entpuppten sich fast immer als verkaufsorientiertes Halbwissen.

  

Erst als ein Steuerberater vor einer Zusammenarbeit von mir verlangte, mit finanzwirtschaftlich anerkannten Methoden zu arbeiten, wurde ich interessiert.  Als kurz darauf eine Bank als Zugpferd des Vertriebes insolvent wurde, wurde ich hellwach!

 

Finanzwirtschaftliche Methoden gehören seitdem zu meinen wichtigsten Ausrüstungen. Es dauerte nicht lange und ich machte für Verbraucher einigen Bankberatern mit ihren trügerischen *Kombifinanzierungen das Leben schwer. Die direkten Verhandlungen verliefen für die Bankkunden deutlich erfolgreicher als Ombudsverfahren.

 

Im Bereich der dynamischen Investitionsberechnungen wurde ich mit der Zeit immer erfahrener und konnte damit als Unternehmensberater sogar einer Körperschaft des öffentlichen Rechts mit überraschenden Lösungen aus einer schweren Krise heraus helfen. Eine Körperschaft des öffentlichen Rechts kann theoretisch aufgrund des Haushaltsrechtes nicht insolvent werden. Trotzdem wurde diese Gesellschaft kurzfristig zahlungsunfähig. Offensichtlich versagten hier Aufsichtsbehörden, Beratungsämter und Wirtschaftsprüfer durch ihre extrem arbeitsteilige Denkweise.

 

Ähnlich scheint es im Themenbereich Finanzen für Verbraucher zu sein. Zwar kennt man inzwischen dynamische Methoden aus dem Lehrbuch, aber wendet sie für Verbraucher fantasielos,  unerfahren und oft auch irreführend an. Die Gefahr der unbeabsichtigten wie beabsichtigten Fehleinschätzungen wächst. Sogar der Gesetzgeber wird dabei zum perfiden Gehilfen rücksichtsloser Interessen.

Deshalb habe ich mich entschieden etwas zu tun!

 

Ihr Dirk Feldhinkel

 

(*Kombifinanzierungen: Trotz Reform der Preisangebenverordnung im § 6 Kredite wurden Tigungsinstrumente nicht in die Finanzierungen eingerechnet. Zahlreiche Proteste anerkannter Fachleute wurden bis in die Rechtsprechung hinein ignoriert. Erst am 11. März 2016 wurde aufgrund einer europäischen Richtlinie die richtige Anwendung eingeführt. [11. März 2016 BGBl. I S. 396] )